eeks sticky Elbe-Elster MVZ GmbH

Aktuelles

„Achtung, Zwillinge!“ hieß es in jüngst im Herzberger Krankenhaus. Das Elbe-Elster Klinikum hatte nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Zwillingstreffen eingeladen. Nach ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten im Jahr 2015 entstand die Idee, den Familien eine Möglichkeit zum Kennenlernen und für den Erfahrungsaustausch untereinander zu bieten. Das Treffen stieß im vergangenen Jahr auf sehr positive Resonanz, so dass nun auf ein Wiedersehen nach Herzberg eingeladen wurde.

„Mit acht Zwillingsgeburten liegt das Jahr 2016 immer noch über dem durchschnittlichen Wert von fünf Zwillingsgeburten im Jahr“, freut sich Chefärztin Dr. Kathrin Angelow über das zahlreiche doppelte Kinderglück im Herzberger Kreißsaal. Eine Besonderheit bei den Zwillingsgeburten sind eineiige Zwillinge, also Zwillinge, die aus einer befruchteten Eizelle entstehen, die sich später teilt. Diese Kinder verfügen über die gleichen Erbanlagen, sehen daher identisch aus und haben dadurch natürlich das gleiche Geschlecht. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Zwillingen um eineiige Zwillinge handelt, liegt bei 20 bis 30 Prozent“, erläutert die Chefärztin.

Dass sich eineiige Zwillinge zum Verwechseln ähnlich sehen, bewiesen Linus und Lucas sowie Mayla und Megan beim Treffen in Herzberg. Linus und Lucas wurden bereits am 5. April 2015 geboren und flitzten schon flink zwischen dem Spielzeug hin und her. Sie waren nur anhand ihrer Namensschilder zu unterscheiden. Mutti Victoria Herzog aus Herzberg hatte sich liebevoll um die Organisation des Spiele- und Kennenlern-Nachmittages gekümmert und Rutsche, Bällebad, Bausteine und noch einiges mehr aus dem heimischen Kinderzimmer mitgebracht.

Die beiden eineiigen Mädchen Mayla und Megan, die am 6. Mai 2016 geboren wurden, sind ebenfalls nicht auf den ersten Blick zu unterscheiden. „Dass man Zwillinge bekommt, trifft immer nur die anderen, aber nicht einen selbst“, so dachte Mutti Elke Röhnert bis zu ihrer eigenen Zwillings-Schwangerschaft. „Natürlich ändert sich der Alltag mit Zwillingen gravierend, aber zu sehen, wie zwei Babys gleichzeitig groß werden, ist noch einmal ein ganz besonderes Wunder“, erzählt die nun dreifache Mutter aus Doberlug-Kirchhain. Der dreijährige Sohn von Elke und Mathias Röhnert ist besonders stolz auf seine beiden kleinen Schwestern.

Wie schnell man eine Großfamilie wird und damit Wohnraum sowie Auto nicht mehr genügend Platz bieten, erfuhren auch Sybille Kriebisch und Sven Thinius aus Ahlsdorf. „Eigentlich war nur ein gemeinsames Kind geplant, da ich bereits zwei Töchter habe“, erzählt Sybille Kriebisch. Doch dann erblickten die Zwillinge Richard und Charlotte am 1. August 2016 das Licht der Welt und es entstand eine Patchwork-Familie, bei der auch die Großeltern mit im Haus leben. „Wir sind in den neuen Alltag reingewachsen, bei dem Richard Papas Unterstützung im Frauenhaushalt ist“, erzählt der stolze Papa mit einem Augenzwinkern.

Den Trubel und das Kennenlernen der anderen Zwillinge verschlafen haben die Jüngsten in der Runde – Eddy und Mieke aus Doberlug-Kirchhain. Sie kamen an 6. Oktober zur Welt und fühlten sich in den Armen von Mama Sabine und Papa Julian Haake sichtlich wohl. Auf die Frage, wie sich das Leben des jungen Paares mit den Zwillingen geändert hat, sagt Mutti Sabine Haake: „Man kommt ganz schnell weg vom Perfektionismus, sieht vieles gelassener und lernt, vier Schritte vorauszudenken.“

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, betont Chefärztin Angelow. Deshalb ist es für sie und Chef-Hebamme Veronika Jeschke auch eine besondere Freude zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova verstärkt seit Jahresbeginn das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums in Falkenberg. In der vergangenen Woche wurde die 40-Jährige von Klinikum- Geschäftsführer Michael Neugebauer und Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick begrüßt.

Gabriela Jurcic-Vaclavikova stammt aus der Slowakei und lebt seit über zehn Jahren in Deutschland. Nachdem sie es wegen der Facharztausbildung im Jahre 2009 von Herzberg nach Bayern zog, ist sie nun wieder mit ihrem Mann und den zwei Kindern in den Elbe-Elster Kreis zurückgekehrt. „Nach der jahrelangen Tätigkeit in der Notaufnahme und auf der Intensivstation freue ich mich nun sehr auf die neue Herausforderung im MVZ“, sagt die Fachärztin für Innere Medizin.

Ab Februar wird zusätzlich auch Dr. Gunther Haase im MVZ Falkenberg tätig sein. Die Veränderungen bei den Ärzten im MVZ waren notwendig geworden, weil die beiden bisherigen Ärztinnen im MVZ, Dr. Gabriele Grieger und Dr. Evelyn Große, im vergangenen Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand gingen.

Das MVZ in Falkenberg befindet sich in der Karl-Marx-Straße 1 und ist unter der Telefonnummer 035365 386648 zu erreichen.

Sprechzeiten:

Hausärztliche Patienten
MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova
Fachärztin für Innere Medizin/Hausärztin
Montag 8 - 12 Uhr
Dienstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

 
ab 01.02.17:
Dr. Gunther Haase
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Montag 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Donnerstag 8 - 12 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr
 
Neurologische und psychiatrische Patienten
 
Dipl.-Med. Carola Laube
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
Montag 9 - 12 und 14 - 16 Uhr
Dienstag 9 - 12 und 16 - 19 Uhr
Mittwoch 9 - 12 Uhr
Donnerstag 9 - 12 und 14 - 17 Uhr

Nachdem im vergangenen Jahr das erste Baby bis zum 2. Januar 2016 auf sich warten ließ, erblickten dieses Mal im Herzberger Kreißsaal gleich drei Kinder am Neujahrstag das Licht der Welt. Zunächst wurde in den Morgenstunden die kleine Lina geboren. Mittags um 12.10 Uhr folgte dann der einzige Junge in der Runde: Mikilauda Slotta. Beim ersten Maßnehmen wog er 3390 Gramm bei einer Größe von 52 Zentimetern. Schließlich wurde am Nachmittag um 15.47 Uhr noch das erste Kind von Samah Brais und Dr. Saleh Dabbagh geboren. Das kleine Mädchen bekommt 3370 Gramm und eine Länge von 50 Zentimetern in ihr Stammbuch eingetragen. Beim Namen für ihre Tochter brauchten die Eltern noch etwas Bedenkzeit und werden sich in den nächsten Tagen entscheiden. Samah Brais ist selbst Assistenzärztin in der Herzberger Gynäkologie und Geburtshilfe und stammt aus Aleppo in Syrien.

Rückblickend auf das Jahr 2016 ist im Elbe-Elster Klinikum ein weiterer positiver Geburtentrend zu erkennen. Die Zahl der Kinder, die in der Herzberger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten, ist mit 540 Babys im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Unter den 532 Geburten wurden acht Zwillingsgeburten gezählt. Nach dem Rekord im letzten Jahr mit zwölf Zwillingsgeburten liegt diese Anzahl immer noch über dem Durchschnitt von fünf Zwillingsgeburten pro Jahr in Herzberg. Die Nase vorn hatte im zurückliegenden Jahr erneut das männliche Geschlecht: 278 Jungen standen 254 Mädchen gegenüber.

Geburtenstärkster Monat im Jahr 2016 war auch wie schon im Vorjahr der September mit 65 Geburten. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und dritten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit zwei Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate ist im vergangenen Jahr leicht um zwei auf rund 21 Prozent gestiegen, liegt aber dennoch deutlich unter dem brandenburgischen und deutschen Durchschnitt. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehören neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise wie beispielsweise Jessen und Dahme. Zudem ist weiterhin der Trend zu erkennen, dass Frauen extra ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg kommen, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Leipzig oder Potsdam.

Bei der Namenswahl hatten im letzten Jahr Mia und Leo die Nase vorn. Weitere häufige Vornamen waren bei den Mädchen Marie, Martha, Pia, Lia, Lea, Lotte/Lotta, Emilia, Sophie/Sophia und bei den Jungen Leon, Theo, Theodor, Max, Maximilian, Anton, Edgar/Eddy sowie Henry/Henrik.

Zu den eher selteneren Mädchennamen gehörten Smilla, Elina, Luna, Peppina, Fenja, Freda, Kayla, Rosalie, Summer und Hailey. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Kurt, Franz Adam, Leopold, Jaromir, Tamme, Logan, Taavi, Jukka, Railey und Eyveno.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

Am 24. Dezember wird bei Familie Kiefer zukünftig nicht nur Weihnachten, sondern auch Geburtstag gefeiert, denn um 10.11 Uhr erblickte der kleine Railey Klaus-Rüdiger das Licht der Welt. Es ist das zweite Kind von Stefanie und Norman Kiefer aus Großrössen. Railey brachte ein Geburtsgewicht von 4120 Gramm bei einer Länge von 54 Zentimetern auf die Waage. Dass Railey ein kleiner Weihnachtsengel werden könnte, deutete sich bei Stefanie Kiefer schon fast an, denn sie hatte am 23. Dezember Entbindungstermin.

Ganz anders war es hingegen bei Ilka und Andy Schütze aus Jessen. Mit dem errechneten Entbindungstermin vom 17. Dezember wollte die dann sechsköpfige Familie eigentlich Weihnachten gemeinsam zu Hause feiern. Doch der vierte Nachwuchs des Paares ließ etwas auf sich warten und erblickte schließlich am 1. Weihnachtsfeiertag um 16.28 Uhr das Licht der Welt. Der kleine Ole wog bei seiner Geburt 3470 Gramm und war 52 Zentimeter groß.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich auch im neuen Jahr direkt vor Ort im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Der erste Informationsabend findet am 4. Januar um 19 Uhr statt. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Der zweite Infoabend-Termin 2017 ist am 1. März. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der letzte PfiFf-Kurs in diesem Jahr im Elbe-Elster Klinikum findet am 06., 13. und 20. Dezember in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die drohende Lücke in der ärztlichen Versorgung auf dem Lande kam in Lauchhammers Ortsteil Grünewalde gar nicht erst auf und das obwohl dort Ende September eine Arztpraxis schloss. „Der sehr positiven Initiative des Elbe-Elster Klinikums ist es zu verdanken, dass bereits Mitte Oktober eine neue Hausarztpraxis in Grünewalde eröffnen konnte“, erklärt Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz. Den neuen Hausarzt und Internisten Tihamér Pap begrüßten am Donnerstag (10.11.) in Grünewalde EEK-Geschäftsführer Michael Neugebauer, Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz sowie Ortsbürgermeister Reinhard Lanzke. „Wir machen alles, was möglich ist und noch ein bisschen dazu“, mit diesen Worten und einem Lächeln empfing der Arzt mit den ungarischen Wurzeln seine Gäste und sicherte eine mindestens zehnjährige ärztliche Versorgung in Grünewalde zu, wobei er das Nachwuchsthema bereits fest im Blick hat.

Die Freude über die schnelle Eröffnung der neuen Praxis ist jedoch nicht nur auf Seiten der Stadt Lauchhammer groß, sondern auch bei Michael Neugebauer, Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums: „Wir sehen die wohnortnahe ambulante Versorgung nicht als zweitrangig an, sondern als mindestens genauso wichtig wie die medizinische Versorgung in unseren Krankenhäusern.“ Dass die neue Praxis nahezu nahtlos möglich war, sei dem Engagement aller Beteiligten geschuldet, insbesondere jedoch dem schnellen Handeln der Kassenärztlichen Vereinigung mit der Sachgebietsleiterin Niederlassungsberatung, Karin Rettkowski, so der Geschäftsführer weiter. Die Hausarztpraxis in Grünewalde ist die erste Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elsterwerda im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es außerdem in Elsterwerda, Falkenberg, Finsterwalde, Großthiemig, Herzberg, Massen und Sallgast.

Dass es mit riesigen Schritten wie bei der Eröffnung der Hausarztpraxis nun auch mit den geplanten neuen Praxisräumen im zukünftigen Ortsteilzentrum vorangeht, hofft Ortsbürgermeister Reinhard Lanzke. „Mit der dankenswerterweise zügig erteilten Baugenehmigung liegen wir sehr gut im Zeitplan. Die notwendigen Ausschreibungen und ein schneller Baustart haben oberste Priorität“, erklärt Bürgermeister Roland Pohlenz. Bereits in wenigen Monaten soll der Umzug der Hausarztpraxis in das neue Ortsteilzentrum in der ehemaligen Europaschule erfolgen und die Übergangslösung in der Maasbergstraße Geschichte sein.

MVZ Elsterwerda – Zweigpraxis Grünewalde

Maasbergstraße 24

01979 Lauchhammer

OT Grünewalde

Tel. 03574 3801

Sprechzeiten:

Montag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

Gemeinsam haben die Radiologie unter Leitung von Chefärztin Tabea Krönert und die chirurgische Abteilung unter Leitung von Chefarzt Privat-Dozent Dr. Roland Zippel des Elbe-Elster Klinikums in Herzberg ein besonders schonendes Verfahren zur Darstellung von Schlagadern eingeführt. Mit der CO2-Angiographie verfügt das Krankhaus Herzberg jetzt über ein neues diagnostisches Verfahren, mit dem Gefäße ohne die sonst notwendigen jodhaltigen Kontrastmittel geröntgt werden können. Statt eines jodhaltigen Kontrastmittels lässt eingebrachtes Kohlendioxid-Gas die Blutgefäße bei  Röntgenaufnahmen sichtbar werden. „Von der neuen Untersuchungsmethode profitieren vor allem Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, mit einer Allergie gegenüber jodhaltigen Kontrastmitteln oder mit einer Schilddrüsenüberfunktion, denn die CO2-Angiographie ist hier problemlos einsetzbar, was beim herkömmlichen Verfahren nicht der Fall ist“, erläutert PD Dr. Roland Zippel.

Die CO2-Angiographie kann sowohl in der Diagnostik ausschließlich zur Darstellung der Gefäße, als auch bei therapeutischen Maßnahmen angewendet werden. Neben einer routinemäßigen Anwendung in der Röntgenabteilung für stationäre und insbesondere auch ambulante Patienten ist der Einsatz im Operationssaal vorgesehen. Im Rahmen von Kombinationseingriffen, bestehend aus klassischer gefäßchirurgischer Operation und endovaskulärer Verfahren, können die Vorteile beider Methoden gezielt eingesetzt und kombiniert werden. Außerdem ist eine Qualitätskontrolle möglich, so dass sich der Patientenkomfort und die Patientensicherheit deutlich erhöhen. Damit ist ein weiterer Schritt hin zu einem modernen gefäßmedizinischen Zentrum getan.

„Für das Elbe-Elster Klinikum und die gesamte Region ist die CO2-Angiographie ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, da die Methode bisher nur in großen Häusern der Maximalversorgung wie Leipzig und Dresden angeboten wird“, freut sich Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer. „Damit betonten wir weiter unseren Anspruch an eine gehobene medizinische Grundversorgung“, sagt er.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 15., 22. und 29. November, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 26. und 27. November, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Dezember findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Er ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich beim letzten Informationsabend in diesem Jahr am 2. November um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die allgemeinmedizinische Praxis von Dr. med. Astrid Kubutat in Massen gehört seit Anfang Oktober zur Elbe-Elster MVZ GmbH. Für die Patienten der Praxis ändert sich nichts – das Team um Astrid Kubutat bleibt gleich, ebenso die Räumlichkeiten in Massen.

„Es war der Wunsch von Frau Dr. Kubutat, ihre Praxis dem MVZ anzugliedern. Dem sind wir gern nachgekommen und freuen uns, den Patienten weiterhin die hervorragende ärztliche Betreuung anbieten zu können“, so der Geschäftsführer der Elbe-Elster MVZ GmbH Michael Neugebauer.

Die Praxis von Dr. Kubutat ist wie bisher in der Finsterwalder Str. 20 in Massen zu finden und unter der Telefonnummer 03531 709603 zu erreichen.

Sprechzeiten von Dr. med. Kubutat:
Mo8 – 12 und 15 – 17 Uhr
Di   8 – 12 Uhr
Mi  nach Vereinbarung
Do8 – 12 und 16 – 18 Uhr
Fr   8 – 12 Uhr

Der Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses ist immer spannend: Nicht nur wegen der Medizintechnik, die dabei entdeckt werden kann, sondern auch wegen des direkten Kontakts zu den Menschen, die dort rund um die Uhr für die Patienten da sind. Am 15. Oktober ist es wieder soweit, von 12 bis 14 Uhr öffnen sich die Türen des Krankenhauses Elsterwerda für Neugierige. Besucher können beispielsweise endoskopische Schauvorführungen erleben, Operationstechniken kennen lernen und sich über die diagnostischen Möglichkeiten informieren, die das EKG bietet. Die Anästhesie- und Intensivmedizin wird ihre Medizintechnik präsentieren und moderne Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie sowie der postoperativen Schmerztherapie vorstellen. Dass die Händedesinfektion einen schnellen und unkomplizierten Schutz bietet, erfahren die Besucher genauso wie allgemeine Informationen rund um das Klinikum. Die Cafeteria des Krankenhauses sorgt mit ihren Speisen für die kulinarische Versorgung der Krankenhausgäste.

Vor dem Tag der offenen Tür gibt es am selben Tag die Samstags-Klinik. Im Rahmen der beliebten Vortragsreihe referiert Chefarzt Frank Hoffmann ab 10 Uhr im Stadthaus Elsterwerda mit dem modernen Gelenkersatz fürs Knie. Viele Menschen scheuen sich vor einem künstlichen Kniegelenk und der entsprechenden Operation. Dabei zählt die Möglichkeit, verschlissene, schmerzhafte Gelenkflächen zu ersetzen und so das Kniegelenk wieder dauerhaft schmerzfrei und gut belastungsfähig zu machen, zu den wirklichen großen Fortschritten in der Medizin. Dank technischer Weiterentwicklungen und umfangreicher operativer Erfahrungen in Elsterwerda erfahren die Patienten in aller Regel nach der Operation ein verändertes, positives Lebensgefühl.

Robert Wlodarczyk hat seine Arztpraxis in Lauchhammers Ortsteil Grünewalde Ende September geschlossen. Erneut droht eine Lücke in der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum zu entstehen. Doch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums aus dem Nachbarlandkreis hilft weiter und plant, Mitte Oktober eine Arztpraxis an gewohnter Stelle in Grünewalde zu eröffnen. Damit ist die erste Zweigpraxis des MVZ Elsterwerda im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Vorbereitung. MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es bisher in Elsterwerda, Falkenberg, Großthiemig, Herzberg, Sallgast und Finsterwalde.

Der Internist und Hausarzt Tihamér Pap hat sich bereit erklärt, die MVZ-Praxis in Grünewalde zu übernehmen. „Bedauerlicherweise wird Tihamér Pap somit im MVZ Elsterwerda wegfallen. Wir sind jedoch sehr froh darüber, dass wir den Patienten eine unkomplizierte und schnelle Lösung anbieten können. Izabela Brych-Nowak vom MVZ Elsterwerda und der niedergelassene Arzt Dr. Frank Gogolin werden sie übernehmen und weiterbetreuen“, freut sich Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Dass die MVZ-Praxis in Grünewalde unmittelbar nach der Schließung der bisherigen Praxis eröffnen kann, sei auch der unkomplizierten Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg zu verdanken. „Das schnelle Handeln der Kassenärztlichen Vereinigung und hier insbesondere der Sachgebietsleiterin Niederlassungsberatung, Karin Rettkowski, hat uns sehr weitergeholfen und kurzfristig reagieren lassen“, bedankt sich Michael Neugebauer bei der KV Brandenburg.

„Uns liegt die wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung genauso am Herzen wie die stationäre. Deshalb unterstützen wir, wo wir können“, erklärt der Geschäftsführer weiter. In diesem Zusammenhang weist er auch darauf hin, dass die Sprechzeiten der MVZ-Praxis von Dr. Mona Kokot in Großthiemig um sechs Stunden in der Woche erhöht werden. „Wir haben den Bedarf gesehen und unkompliziert reagiert“, betont er. Außerdem erhält die Praxis von Dr. Kokot demnächst ein neues Ultraschallgerät. „Wir ermöglichen unseren Patienten somit eine noch modernere Diagnostik“, sagt Michael Neugebauer abschließend.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 11., 18. und 25. Oktober in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im November finden die kostenlosen PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt. Sie können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der Leber-Liga e.V., ein unabhängiger Verein zur Förderung und Unterstützung chronisch Lebererkrankter, zählt auch 2016 in seiner neuesten Aktualisierung das Elbe-Elster Klinikum Herzberg wieder zu den für Lebererkrankte besonders geeigneten Krankenhäusern. Die Liste umfasst deutschlandweit 30 Krankenhäuser, 13 davon sind Universitätsklinika wie die Charité in Berlin oder das Universitätsklinikum Freiburg. Dr. Helmut Blum, langjähriger Vorsitzender der Leber-Liga und Träger des Bundesverdienstkreuzes, besuchte am 12. September Professor Dr. Roland Reinehr im Krankenhaus Herzberg und überzeugte sich vor Ort von den ausgezeichneten Bedingungen.

Hintergrund:

In Deutschland leiden schätzungsweise mehr als eine Million Menschen an einer Lebererkrankung, viele davon an einer chronischen Leberzirrhose. Ziel und Aufgabe der Leber-Liga ist es, durch Aufklärung über neueste medizinische Erkenntnisse und modernste Möglichkeiten der Behandlung ihre Mitglieder und andere interessierte Personen zu informieren. Im Rahmen dieser Aufgabe fördert die Leber-Liga die Kenntnis diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen auch durch Vermittlung an entsprechend besonders spezialisierte Zentren. Daneben erstellt die Vereinigung jährliche Informationsschriften, fördert Forschungsprojekte und veranstaltet in Zusammenarbeit mit Fachkliniken Arzt-Patienten-Seminare und ärztliche Weiterbildungsveranstaltungen, die auch schon am Klinikum Herzberg stattgefunden haben.

Am 12. September bietet das Elbe-Elster Klinikum von 17 bis 19 Uhr eine Telefonsprechstunde für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz an. Am Telefon werden Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla die Gespräche vertraulich entgegennehmen und Fragen beantworten.

Die Experten der Urogynäkologie sind unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Bereits im Vorfeld erläutert Oberarzt Dr. Sixten Stoppe im Interview einige wichtige Fragen:

Was ist eine Harn- bzw. Stuhlinkontinenz?

Dr. Stoppe: Darunter versteht man den Verlust der Fähigkeit, den Urin bzw. Stuhl zu speichern und selbst den Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Zunächst lässt sich aus der Schilderung des Problems durch die Patientin schon sehr viel schlussfolgern. Wenn allerdings noch Fragen offen bleiben, ist eine urodynamische Untersuchung notwendig, die wir in Herzberg und Finsterwalde anbieten.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Muss zwangsläufig operiert werden?

An erster Stelle der Behandlung der Harn- und Stuhlinkontinenz steht die konservative Therapie. Das sind die Beckenbodengymnastik, die Elektro­stimulationstherapie und die lokale Hormonbehandlung. Erst dann wird eine Operation in Betracht gezogen.

Was sind die Ursachen für eine Harninkontinenz? Wie kann man ihr vorbeugen?

Ursachen sind Schwangerschaft, Adipositas, schweres Heben und Tragen, chronischer Husten oder Bindegewebsschwäche. Einer Harninkontinenz lässt sich durch regelmäßige Bewegung, insbesondere durch Beckenbodengymnastik, mit gesunder Ernährung und mindestens 1,5 Liter Trinken am Tag vorbeugen. Vermeiden sollte man außerdem Übergewicht sowie schweres Heben und Tragen.

Was sind Ursachen für eine Stuhlinkontinenz?

Die Ursachen sind oft vielfältig. Oft sind neben nervlichen Ursachen Störungen der Verschlussmuskulatur mit chronischer Medikamenteneinnahme verantwortlich.

Was versteht man unter einer Senkung?

Unter der Senkung bzw. dem Vorfall der Gebärmutter, der Blase oder des Darmes versteht man die Lageveränderung dieser Organe. Ist der Halteapparat und die Beckenboden­muskulatur geschwächt, senkt sich das Organ nach unten und kann auch sozusagen vorfallen.

Wie behandelt man eine Senkung?

Auch hier ist der konservative Therapieversuch die erste Wahl. Wichtig ist vor allem die konsequente Durchführung des Beckenbodentrainings, um die Muskulatur zu stärken. So lässt sich auch am ehesten einer Senkung vorbeugen. Erst, wenn das Beckenbodentraining nicht erfolgreich ist, sind operative Rekonstruktionen ohne oder mit Netzeinlage notwendig.

Wohin wende ich mich bei Fragen oder Unsicherheiten?

Zunächst empfehle ich den Hausarzt oder Gynäkologen aufzusuchen. Diese Ärzte entscheiden, ob eine Vorstellung in unseren Spezialsprechstunden (Herzberg/Finsterwalde) zur weiteren Diagnostik der Harn-/Stuhlinkontinenz bzw. Senkung notwendig ist. Für die urodynamische Untersuchung zur Abklärung einer Harninkontinenz benötigen wir einen Überweisungsschein vom Gynäkologen.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 13., 20. und 27. September, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 17. und 18. September, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Oktober findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Er ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 7. September um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der letzte Infoabend in diesem Jahr findet am 2. November statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 09., 16. und 23. August in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im September finden die kostenlosen PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt. Sie können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Zum 1. Juli hat Dipl. Med. Kathrin Fleischer die gynäkologische Praxis von Dipl. Med. Ingrid Fritsche übernommen. Diese hatte die Praxis seit 1991 geführt. Nun freut sich die 60-jährige Gynäkologin auf ihren Ruhestand. „Mir war besonders wichtig, dass meine Patienten versorgt sind und dass es für mein Schwesternteam, mit dem ich seit 25 Jahren zusammengearbeitet habe, weiter geht“, sagt Ingrid Fritsche an ihrem letzten Arbeitstag. Und auch der Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH, Michael Neugebauer, zeigt sich zufrieden mit der Lösung: „Wir sind froh, dass wir mit Frau Fleischer eine kompetente und verlässliche Nachfolgerin für Frau Fritsche gewinnen konnten“, sagt er.

Gleichzeitig ist die Praxis in der August-Bebel-Straße 2 in Finsterwalde nun eine Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elsterwerda. „In dem wir die Praxis von Frau Fritsche dem MVZ Elsterwerda angegliedert haben, ist es uns gelungen, eine Nachfolgeregelung zu finden und die Praxis somit zu erhalten“, erläutert Michael Neugebauer und fügt an: „Für die Patienten bleibt alles wie es ist, für sie hat sich dadurch nichts geändert“.

Die 55-jährige Gynäkologin Kathrin Fleischer freut sich nach Stationen unter anderem im Finsterwalder und Herzberger Krankenhaus auf diese neue Herausforderung. „Die sehr gut vorbereitete Praxisübernahme und die beiden erfahrenen Schwestern Petra Schäffter und Ivonne Hecht erleichtern mir den Einstieg in den neuen Berufsalltag“, sagt sie.

MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es inzwischen in Elsterwerda, Falkenberg, Großthiemig, Herzberg, Sallgast und nunmehr auch in Finsterwalde. Damit wird eine wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung im Landkreis Elbe-Elster gewährleistet.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 12., 19. und 26. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 23. und 24. Juli, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im August findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 6. Juli um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 7. September statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Mit den Worten „wir stehen hier auf historisch-medizinischem Boden“ eröffnete jüngst der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums, Michael Neugebauer, die offizielle Einweihung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Karl-Marx-Straße in Falkenberg. Denn neu ist das Thema Ärztehaus an diesem Standort nicht. Bis 1990 befand sich hier die ehemalige Poliklinik der Stadt. Lange Zeit hatte man sich im Falkenberger Rathaus gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum Gedanken um ein MVZ gemacht. Seit 1. April versorgen in den hellen und freundlichen Räumen nun die drei Ärztinnen Dr. Gabriele Grieger, Dr. Evelyn Große und Dipl. Med. Carola Laube ihre Patienten.

Die Idee, den Standort als MVZ wieder zu beleben, kam aus der Ärzteschaft selbst und wurde gern aufgegriffen. „Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung in Falkenberg weiter aufrecht zu erhalten“, so Michael Neugebauer. Das Gebäude sei optimal für mehrere Mediziner unter einem Dach geeignet. „Die drei Ärztinnen nutzen hier einen gemeinsamen Tresen, eine gemeinsame Aufnahme und einen gemeinsamen Wartebereich“, sagt Michael Neugebauer. Von ersten Gesprächen bis zur Eröffnung in diesem Jahr dauerte es zwei Jahre und zahlreiche Hürden, die zu überwinden waren. Umso erleichterter sind jetzt alle Beteiligten. „Ich bin richtig froh und glücklich, dass wir dieses MVZ zum Laufen gebracht haben“, freut sich der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick bei der Einweihung.

In gut einem halben Jahr Bauzeit wurde das Gebäude völlig entkernt und das Dach sowie Fenster und Türen erneuert. Die Räume wurden tapeziert und gemalert, eine neue Heizungsanlage eingebaut und eine Fußbodenheizung installiert. Insgesamt investierte der ASB-Regionalverband Elbe-Elster als Eigentümer des Gebäudes etwa 250 000 Euro. Mit rund 200 000 Euro für die Inneneinrichtung und EDV-Installation beteiligte sich das Elbe-Elster Klinikum an den Baumaßnahmen.

Das MVZ in Falkenberg ist nach dem MVZ in Elsterwerda mit seinen Zweigpraxen in Großthiemig, Herzberg und Sallgast die zweite Einrichtung dieser Art unter dem Dach der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH.

Wie lassen sich ärztlicher Nachwuchs und Praxisinhaber, die vor der Frage der Nachfolge stehen, im Landkreis Elbe-Elster zusammenbringen? Um die adäquate ärztliche Versorgung und die entsprechende fachärztliche Ausbildung junger Menschen auch im ambulanten Bereich sicherzustellen, wurde das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung und Vorstellung der Netzwerkidee vor rund 30 Ärzten im Landkreis Elbe-Elster fand dieser Tage am Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda statt.

Im Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg kooperieren die Elbe-Elster Klinikum GmbH, das Ärztenetz Südbrandenburg GbR und die Elbe-Elster MVZ GmbH. Gemeinsames Anliegen ist es, die vorhandenen Angebote strukturiert zusammenzuführen und dem zukünftigen ärztlichen Nachwuchs sowie den Praxisinhabern einen Ansprechpartner zu bieten. Dr. Erhard Kiesel, Vorstandvorsitzender des Ärztenetzes Südbrandenburg, wies darauf hin, dass es keine vorgefertigten Lösungen in Bezug auf den ärztlichen Nachwuchs gibt. Viel wichtiger sei es, einen „eigenen Weg für die Region zu gehen.“ Dies soll nun mit dem neugegründeten Weiterbildungsnetzwerk erreicht werden.

Ziel des Weiterbildungsnetzwerkes ist es einerseits, möglichst viele erfahrene Ärzte für die Weiterbildungsbefugnis zu interessieren bzw. diejenigen, die bereits über diese Ausbildungserlaubnis verfügen, bei organisatorischen oder bürokratischen Fragen zu unterstützen. „Auf der anderen Seite sollen potentielle Ärzte in Weiterbildung von den Vorzügen der hausärztlichen Tätigkeit und der Attraktivität des Landkreises Elbe-Elster überzeugt werden“, erläutert Andrea Trunev, Geschäftsführerin der KV Consult- und Managementgesellschaft mbH, die das Netzwerkmanagement für das Ärztenetz Südbrandenburg übernommen hat.

„Die hausärztliche Versorgung im Landkreis Elbe-Elster ist auf einem sehr hohen Niveau“, beurteilt Professor Dr. Roland Reinehr, Ärztlicher Direktor der Elbe-Elster Klinikum GmbH, die Situation und gibt allen Beteiligten mit auf den Weg, „über die eigenen Stärken zu sprechen“. Denn davon habe der Landkreis viel zu bieten. Im Hinblick auf die Ausbildung junger Ärzte steht das Elbe-Elster Klinikum seit Anfang des Jahres als akademisches Lehrkrankenhaus zur Verfügung. Pro Jahr wird ein Studierender der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ vom Klinikum finanziell unterstützt. Aufgrund der guten Nachfrage werden im aktuellen Studienjahr sogar zwei Studierende gefördert. „Junge Menschen suchen Qualität und Engagement – beides finden sie hier in Elbe-Elster“, betont Professor Reinehr.

Darüber hinaus leistet auch der Landkreis Elbe-Elster seit mehreren Jahren seinen Beitrag, um die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen und bietet eine Studienbeihilfe für Medizinstudenten an. „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, so der Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Dass nur eine gemeinsame Zusammenarbeit letztendlich zum Ziel führt, betonte auch Christiane Völkel von der Koordinierungsstelle für die Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Sie erläuterte Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und Vorteile eines Weiterbildungsnetzwerkes, von denen es bisher 12 in Brandenburg gibt. „Die Ärzte in Weiterbildung wollen ein möglichst breites Angebot in einer Region, um vor dem Hintergrund der Familienplanung nicht ständig umziehen zu müssen“, so ihre Einschätzung.

Welche Bemühungen es im Landkreis Elbe-Elster bereits gibt, um potentielle Rückkehrer von den Stärken der Region zu überzeugen, erläuterte Stephanie Auras den Teilnehmern der Veranstaltung am Beispiel ihrer Rückkehrerinitiative Comeback Elbe-Elster. Besonders über die Plattform Facebook wird sehr erfolgreich überregional die Werbetrommel für Elbe-Elster gerührt. „Wir verstehen uns als Lotse und versuchen die Informationslücken mit unseren Partnern zu schließen“, erklärt Stephanie Auras. Gegenwärtig wird an dem Aufbau einer Willkommensagentur gearbeitet, um den Informationssuchenden eine feste Anlaufstelle zu bieten. Die Anschubfinanzierung dafür steht, nach einer längerfristigen Finanzierung wird allerdings noch gesucht.

Mit einem Erfahrungsbericht aus der eigenen Praxis rundete Dipl.-Med. Cornelia Schlahsa, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Bad Liebenwerda, die Auftaktveranstaltung zum Weiterbildungsnetzwerk ab. Sie motivierte ihre Kollegen die Weiterbildung in der eigenen Praxis „einfach mal auszuprobieren“. In den kommenden Wochen wird das Konzept für das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg detailliert festgelegt sowie Praxen zur Kooperation als Weiterbildungsstätte angesprochen. Anfang 2017 soll das Weiterbildungsnetzwerk schließlich endgültig in der Praxis starten und die Facharztausbildung in Elbe-Elster koordinieren.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 07., 14. und 21. Juni in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Juli finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 10., 17. und 24. Mai, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 28. und 29. Mai, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser unter Krankenhaus Elsterwerda Tel. 03533 603-0 und Krankenhaus Finsterwalde Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Juni findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Die Veranstaltungen im Krankenhaus Herzberg setzen den Schwerpunkt auf die Geburt und erläutern, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Teilnehmer des Informationsabends können zudem den Kreißsaalkomplex des Krankenhauses besichtigen. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Werdende Mütter, Väter und Angehörige sind zum nächsten Informationsabend am 4. Mai um 19 Uhr in den Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße, eingeladen.

Der nächste Infoabend findet am 6. Juli statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächste Samstags-Klinik des Elbe-Elster Klinikums beschäftigt sich am 23. April in Elsterwerda mit dem Thema „Künstliches Hüftgelenk – Fluch oder Segen?“. Referent ist Frank Hoffmann, Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus Elsterwerda. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr im Stadthaus Elsterwerda.

Der künstliche Hüftgelenksersatz zählt in Deutschland inzwischen zu einer der am häufigsten durchgeführten Operationen. Ein künstliches Hüftgelenk ist immer dann ein Lösungsweg, wenn Schmerzen Bewegungen im Alltag erschweren oder sogar ganz einschränken. In der Regel gibt es drei Gründe für den Hüftgelenksersatz: Die häufigste Erkrankung ist die Arthrose, die Abnutzung und der Abbau der Knorpelschicht. Die Knorpelschicht und die Gelenkflüssigkeit werden im Hüftgelenk als Schmiermittel benötigt, um einen reibungslosen Bewegungsablauf sicherzustellen. Weitere Ursachen für Schmerzen in der Hüfte können eine angeborene Gelenkfehlstellung oder ein Oberschenkelhalsbruch sein.

„Wenn Gelenke durch konservative Therapien nicht mehr zu erhalten sind, hat sich das zertifizierte EndoProthetikZentrum (EPZ) am Krankenhaus Elsterwerda darauf spezialisiert, künstliche Gelenke, so genannte Endoprothesen, nach dem aktuellsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standard einzusetzen“, erläutert Chefarzt Frank Hoffmann. In seinem Vortrag stellt er das EPZ vor und gibt einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten und Therapien beim Hüftgelenksersatz.

Mit der Vortragsreihe für interessierte Laien trägt die Elbe-Elster Klinikum GmbH medizinische Themen in die Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Samstags-Klinik“ werden die Vorträge in unregelmäßigen Abständen angeboten. Die Samstags-Klinik stellt ein besseres Verständnis für Krankheiten her und leistet damit Aufklärungs- und Vorsorgearbeit. Außerdem zeigt sie die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 12., 19. und 26. April in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Mai finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der 8. Südbrandenburger Wundtag der Elbe-Elster Klinikum GmbH zog rund 300 Weiterbildungswillige nach Finsterwalde und damit so viele wie noch nie. An den neuesten Erkenntnissen zur Wundversorgung und Wundtherapie waren sowohl niedergelassene als auch klinisch tätige Ärzte sowie Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen interessiert.

„In diesem Jahr haben wir uns für eine allgemeine Themenvielfalt und nicht für einen Schwerpunkt wie im letzten Jahr entschieden“, erläutert Oberarzt Götz Ritter, Internist und Angiologe im Finsterwalder Krankenhaus das Konzept des 8. Wundtages. „Die überaus positive Resonanz zeigt uns, dass auch dieses breit gefächerte Programm von großem Interesse ist“, so das Fazit des Wundexperten am Elbe-Elster Klinikum.

Die Fachvorträge reichten von der Eingruppierung und plastischen Deckung des Dekubitus über die Diagnostik beim Ulcus cruris, dem umgangssprachlichen offenen Bein, bis hin zum Diabetischen Fußsyndrom. Fachärzte des Elbe-Elster Klinikums stellten zudem neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Wundversorgung sowie das neue Wundkonzept vor.

Die beiden namhaften Gastreferentinnen Elke Derichs, Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig, und Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte aus Hamburg, gehörten mit ihren praxisnahen und kurzweiligen Vorträgen zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

„Ein Workshop zur Kompressionstherapie, der für die Erlangung der erforderlichen jährlichen Fortbildungspunkte für nach ICW ausgebildete Wundexperten erforderlich ist, rundete am Ende das umfangreiche Programm des diesjährigen Wundtages ab und wurde gut angenommen“, sagt Oberarzt Ritter.

Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Er wird von einer Industrieausstellung, die Einblicke in die neuesten Produkte zur Wundversorgung gibt, begleitet. Weiterbildungsinteressierte kamen aus ganz Brandenburg sowie aus den angrenzenden Regionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 8., 15. und 22. März, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 12. und 13. März, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser unter Krankenhaus Elsterwerda Tel. 03533 603-0 und Krankenhaus Finsterwalde Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im April findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Die Veranstaltungen im Krankenhaus Herzberg setzen den Schwerpunkt auf die Geburt und erläutern, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Teilnehmer des Informationsabends können zudem den Kreißsaalkomplex des Krankenhauses besichtigen. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Werdende Mütter, Väter und Angehörige sind zum nächsten Informationsabend am 2. März um 19 Uhr in den Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße, eingeladen.

Der nächste Infoabend findet am 4. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag findet am 27. Februar in Finsterwalde statt und zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Das gewohnt praxisorientierte Programm gibt einen Einblick in die neuesten Erkenntnissen zur Wundversorgung und Wundtherapie.

Im Mittelpunkt der Fachvorträge stehen verschiedene Erläuterungen und Handlungsempfehlungen bei Wundkomplikationen, die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden, Hinweise zur Diagnostik sowie Möglichkeiten der Chirurgie. Fallbeispiele und Erfahrungsberichte sowie ein Workshop zur Kompressionstherapie runden das kurzweilige Programm ab. Als namhafte Gastreferentin konnte Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte gewonnen werden.

Der Südbrandenburger Wundtag richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um vorherige Anmeldung bis 15. Februar bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 9., 16. und 23. Februar in Herzberg statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im März finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Hanna, Emma, Mathilda, Carolina, Johannes und Jakob haben eins gemeinsam – sie haben ihre allerbeste Freundin bzw. ihren allerbesten Freund schon von Geburt an bei sich, denn sie sind Zwillinge. Und noch eins vereint diese Mädchen und Jungen: sie erblickten im vergangenen Jahr im Herzberger Kreißsaal das Licht der Welt.

Mit ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten ging das Jahr 2015 in die Geschichte des Elbe-Elster Klinikums ein. Deshalb fand in dieser Woche ein Zwillingstreffen im Klinikum statt. „Normalerweise haben wir im Jahr durchschnittlich fünf Zwillingsgeburten, doch 2015 kam ein Zwillingspärchen nach dem anderen. Deshalb dachten wir uns, wir laden alle Eltern und Babys auf ein Wiedersehen in Herzberg ein“, erläutert Chefärztin Dr. Kathrin Angelow die Idee.

Die Zwillinge Hanna und Emma waren die jüngsten Babys beim Treffen, denn sie wurden erst am 8. November geboren. Von dem Kindertrubel um sie herum bekamen sie wenig mit, denn sie schlummerten friedlich und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. „Bisher ist es auch zu Hause noch nicht anstrengend“, erzählen die Eltern Elisabeth und Benjamin David. Als ganz normal betrachten sie ihr doppeltes Glück. „Wir haben den Vorteil, dass wir beide gleichzeitig mit einem Baby schmusen und lachen können. Bei uns gibt es das nicht, dass Mama oder Papa zurückstecken müssen, wie es bei nur einem Kind wäre“, erzählen die stolzen Eltern mit einem Augenzwinkern.

Ganz anders hingegen ist es bei Johannes und Jakob. Sie flitzen bereits durch den Raum und kauen Brot und Obst. Die beiden Jungs kamen am 1. Januar 2015 zur Welt. Für Mama Maria Magdalena Müller und Papa Marco Fitzke kam die Nachricht von der Zwillingsschwangerschaft nicht überraschend, denn in beiden Familien gibt es bereits Zwillinge. „Bis wir Gewissheit hatten, haben wir schon überlegt, ob wir jetzt mit Zwillingen an der Reihe wären“, berichtet Papa Marco.

Die Blicke auf sich zogen beim Zwillingstreffen Mathilda und Carolina, die ganz im BVB-Dress gekleidet waren. Die beiden Mädchen erblickten am 4. Juni das Licht der Welt. „Das Outfit war eine Geburtstagsüberraschung von uns Mädels für unseren Papa, der großer Fan des Dortmunder Fußballclubs ist“, lacht Mama Sandra Leja. Überhaupt scheint Mama Sandra für Überraschungen gut zu sein, denn dass sie mit Zwillingen schwanger ist, erfuhr sie erst bei der Ultraschalluntersuchung im fünften Monat. „Als Sandra mir das sagte, war ich im ersten Moment geschockt, aber dann kam ganz schnell die Freude über die beiden Babys“, sagt Papa Andreas.

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, berichtet Chefärztin Angelow. Neben der Gynäkologin waren deshalb auch ein Kinderarzt, Hebammen und Schwestern bei dem Treffen dabei, um zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

Die Ergotherapeutin Solveig Reinisch gab den Eltern einige Tipps zur Erziehung ihrer Zwillinge mit auf den Weg. „Ein Gleichgewicht zwischen Individualität und Einheit in der Erziehung von Zwillingen zu finden, ist die größte Herausforderung. Denn auch bei Zwillingen gibt es nicht immer nur ein Wir, sondern auch jedes einzelne Kind für sich allein“, betont die Ergotherapeutin aus Elsterwerda.

Mit dem Jahreswechsel erfolgte in der Hausarzt-Praxis Großthiemig auch ein Generationswechsel. Die 41-jährige Dr. Mona Kokot hat zum Jahresbeginn die Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Elbe-Elster Klinikum GmbH übernommen.

Als Nachfolgerin von Dr. Sonja Noack, die sich in den verdienten Ruhestand verabschiedet hat, begrüßten Amtsdirektor Thilo Richter und Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer die internistische Hausärztin an ihrem ersten Arbeitstag in der Praxis.

Mona Kokot hat in Halle und Dresden Medizin studiert. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin sowie für Hämatologie und Onkologie. Nach Stationen im Krankenhaus Finsterwalde, im Klinikum Niederlausitz sowie in den vergangen fünf Jahren im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus hat sie sich nun für die Tätigkeit in der Hausarztpraxis in Großthiemig entschieden und geht damit nach 17 Jahren neue Wege. „Die Arbeit als niedergelassene Ärztin ist für mich eine völlig neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagt die Mutter zweier Kinder aus Schwarzheide.

An zwei Vormittagen in der Woche wird sie zudem die Onkologie im Krankenhaus Finsterwalde verstärken. „Dr. Mona Kokot ist eine Bereicherung für unser Klinikum“, betont Geschäftsführer Michael Neugebauer. „Die Region ist im Bereich der Krebsbehandlung nach wie vor unterversorgt, deshalb ist Frau Dr. Kokot ein Gewinn für betroffene Patienten“, so Michael Neugebauer.

Der Internist und Hausarzt Tihamér Pap, der bisher Dr. Sonja Noack in der Praxis in Großthiemig unterstützt hatte, ist ab sofort wieder im MVZ in Elsterwerda für die Patienten erreichbar. „Herr Pap hat dankenswerterweise die Hausarztpraxis in Großthiemig in den letzten Monaten verstärkt und kehrt nun an unser MVZ zurück“, sagt der Geschäftsführer abschließend.

Geduld war zum Jahreswechsel im Herzberger Kreißsaal gefragt, denn das Neujahrsbaby ließ bis zum 2. Januar um 23.16 Uhr auf sich warten.

„Dabei standen die Chancen für eine Geburt am Neujahrstag nicht schlecht, da gleich bei mehreren Frauen der errechnete Entbindungstermin bereits verstrichen war oder kurz bevor stand“, berichtet die leitende Hebamme Veronika Jeschke.

Ausgerechnet zwei Mitarbeiter des Elbe-Elster Klinikums sind nun die stolzen Eltern des ersten Babys im neuen Jahr in der Herzberger Geburtshilfe. Prof. Dr. Roland Reinehr, ärztlicher Direktor sowie Chefarzt der Inneren Medizin des Elbe-Elster Klinikums, und seine Frau Mareen, die als Krankenschwester ebenfalls im Klinikum arbeitet, sind überglücklich über ihre kleine Tochter Katharina. In ihr Stammbuch konnten die Hebammen nach der Entbindung 52 Zentimeter Körpergröße und ein Gewicht von 3520 Gramm eintragen.

Rückblickend auf das Jahr 2015 hat der Nachwuchs in Elbe-Elster im Vergleich zum Vorjahr erneut zugelegt. In der Herzberger Geburtshilfe kamen in den vergangenen zwölf Monaten 534 Babys zur Welt. Unter den 522 Geburten wurden ungewöhnliche zwölf Zwillingsgeburten gezählt. In den Jahren zuvor waren es durchschnittlich fünf Zwillingsgeburten. Die Nase vorn hatte im vergangenen Jahr das männliche Geschlecht: 282 Jungen standen 252 Mädchen gegenüber. Mit über 500 Neugeborenen im Elbe-Elster Klinikum hat sich der positive Geburtentrend der Vorjahre damit erneut bestätigt – 2014 waren hier 491 Kinder zur Welt gekommen.

Geburtenstärkster Monat 2015 war der September mit 64 Geburten. Das leichteste Neugeborene des Jahres 2015 wog 1.360 Gramm und das schwerste Baby 4.860 Gramm. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und zweiten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit drei und mehr Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate sank im Vergleich zum Jahr 2014 von rund 18,5 Prozent auf 17,8 Prozent und liegt damit im Vergleich zum deutschen Durchschnitt weiter unverändert niedrig. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehörten im vergangenen Jahr neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise. Verstärkt entschieden sich 2015 auch werdende Mütter aus dem Raum Jessen sowie aus Dahme, Finsterwalde und Sonnewalde für eine Enbindung in Herzberg. Einige Frauen kamen sogar extra nach Herzberg, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Hornow, Leipzig, Potsdam, Pullach, Rheine, Rostock und Sindelfingen.

Bei der Namenswahl überwogen im letzten Jahr die klassischen „alten“ Vornamen, die zum Teil auch mehrmals gewählt wurden. Bei den Mädchen waren das Anna, Elly, Frieda, Greta, Irma, Johanna, Klara, Lea, Leni, Luisa/e, Margarete, Martha, Mathilde und Vera. Bei den Jungen fiel die Wahl auf Armin, Arthur, Emil, Franz, Fritz, Gustav, Hans, Heinz, Jakob, Johannes, Karl, Ludwig, Oskar, Theodor und Willi.
Zu den eher exotischeren Mädchennamen gehörten Alva, Amina, Anneke, Cara, Casey, Elinor, Fee, Fina, Hailey, Ilvie, Kalotta Vivi, Lainy, Mayla, Shanaya und Tamina. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Arick, Darian, Fiete, Flynn, Ivo, Jesper, Joris, Kaiden, Lias, Louan, Mailow, Samiro, Samuel, Teejay und Wido.

Wie in den vergangenen Jahren waren auch 2015 Namen wie Hanna, Mia/Pia, Nele  und Anton, Ben, Max, Matteo oder Mattis populär und wurden häufiger gewählt.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

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